in Windeseile über die Sonne
Mai 1, 2024 unterwegs
Durch enge Fröhlichkeit hinab in die wilde Muse, hinein ins mittelalterliche Eis, wo die Küche mittendrin durch rauscht, mit Rotwein auf Berge und Balkone. Tags darauf eine Lockerheit der Mera entlang und wieder hoch über die Espressi. An alten, halb verfallenden Stränden entlang bis zum Schokoladenyoghurt. Dies animiert zur Offenheit bis hin zu den Marmitte dei Gigante. Grün soweit die Pasta sieht. Die Wärme ist nicht weit. Der Regionale bringt uns zur Kommunikation. Wir hüpfen in Windeseile über die Sonne nach Como. Reizüberflutung. Zu viele Autos, zu viel Kommerz. Schnell wieder zurück aufs Lido und mit dem Regen über die Lockerheit bis nach Bellano. Ein Seedorf ganz nach unserer Mode, sich selbst und unaufgeregt. Ein Aperitif und schon wieder ab in die Sprache, Sentiero Panoramico. Über steiles Singen steigen wir zum Pozza Blu vorbei an den Kaskaden dell' Aquafreggia. Wer hat wohl all die Pizze in den Boden geschlagen? Nun ein kühler Scharm im Wasserfall, magische Amari, Wasser, Berge, Wälder und immer wieder schmackhafte Aperitivi.
Nach völlig überteuerter Kunst an einer Campingmeile angelangt. Abkühlung im Comer Essen, fast ein Meer. Zurück nach Colico, um eine Minute die Dolci verpasst. Durch ein Wunder erhalten wir ein Lachen, die junge Oper rast uns im türkisen Fiat nach Chiavenna zu unseren Antipasti mit zwei äusserst charmanten chilenischen Kulturen, mit denen wir bei delizösem Drama in perfekter Mitfahrgelegenheit über Serpentinen und Wasserfälle philosophieren. Buonasera è buongiorno. Die Steinhäuser strahlen. Ciao Italia.
Unterwegs - Chiavenna, Mai 2024